Experten-Wissen von A-Z

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Aus Cellulose hergestellte Folie, als Zellglas oder Cellophan bekannt, hergestellt aus Celluloseregenerat. Da der Grundstoffe ein nachwachsender Rohstoff ist, unterliegt dieser auch Schwankungen. Cellophanfolie wird erst durch Acryllackierung siegelfähig; sie besitzt gute mechanische und optische Eigenschaften, aber eine sehr geringe Rückstellkraft (im Gegensatz zu BOPP) und eine geringe Transparenz.

Serie von Folien, die mit den gleichen Rohstoffen in gleichem Zeitabschnitt gefertigt und verpackt werden.

Extrusionsverfahren (Breitschlitzdüsentechnik): die Verbundfolie wird mittels einer Breitschlitzdüse produziert. Je nachdem, welche einzelnen Schichten vereinigt werden, (die Schichten vermischen sich dabei nicht) werden Haftvermittlerschichten mit coextrudiert; ohne Haftvermittler könnten nur gleichartige Kunststoffe in der Coextrusion eine Verbindung eingehen. Dicken: coextrudierte Verbunde 20 - 2000 µm.

Gleichzeitige Verarbeitung von 2 oder mehr Kunststoffen über Extruder; das Zusammenführen von artgleichen oder fremdartigen Kunststoffschmelzen vor dem Verlassen der Profildüse. Granulat, das bis zum Schmelzpunkt erhitzt wird, wird durch Breitschlitz- oder Ringdüsen gepresst. Wenn zwei oder mehrere Folien aus zwei oder mehreren Düsen gleichzeitig gepresst werden und danach vereinigt, so wird dies als Coextrusion bezeichnet.

Verbindung von Folienschichten mittels auftragen eines Klebers, der eine Kaltsiegelung ermöglicht.

Misch- oder Copolymerisation; gemeinsame Polymerisierung verschiedenartiger Monopolymere.

Die Folienbahn wird einer elektrischen Entladung ausgesetzt und die Oberflächenspannung erhöht. Dabei entsteht zwischen einem Elektrodensystem und einer als Walze ausgebildeten Gegenelektrode durch eine hochfrequente Hochspannung eine Corona-Entladung. Auch Druckvorbehandlung genannt.

Cast (ungerecktes) Poypropylen mit besserer Transparenz als beispielsweise PE-Folien bei gleichzeitig guten mechanischen Eigenschaften.

Signet Maropack, für nachhaltige Verpackungen